Sprachtherapie studieren – mal was anderes als BWL
Das Berufsbild des Logopäden beinhaltet die Diagnostik und die Therapie von Sprach-, Sprech-, Stimm-, Schluck- und Hörstörungen. Das Ziel seiner Arbeit ist die Normalisierung der Kommunikation. Dabei arbeitet er selbstständig und eigenverantwortlich.
Ab Oktober 2011 ist in Berlin ein Studium der Logopädie möglich. Die unterrichtende Akademie hat sich zum Ziel gesetzt interdisziplinär mit Schnittmengen in der Ergotherapie und der Physiotherapie Logopäden und Logopädinnen auszubilden. Insbesondere der Bezug zur Klinik und Praxis soll einen möglichst reibungslosen Berufsstart ermöglichen.
Konzepiert wird der Unterricht durch Lehrkräfte aller drei Fachbereiche, so dass die Ausbildung in Berlin zu einem neuartigen Modell wird. Innerhalb dieses Modells wird in Projektarbeit durch Rollenspiele, Planspielaufgaben, Seminare und Workshops praxisnah unterrichtet. Die Unterrichtsmethode lehnt sich dabei an problemorientierte Modelle an, wobei auch Präsentationsaufgaben im Vordergrund stehen.
Um sich für das Studium der Logopädie zu bewerben, braucht man ein kurzes Schreiben zur Begründung des Studienwunsches, einen Bewerbungsbogen der Schule, die letzten Schulzeugnisse, ein allgemeinärztliches Attest, ein phoniatrisches Attest oder eine HNO- ärztliche Bescheinigung sowie ein polizeiliches Führungszeugnis.
Zur Finanzierung des Studiums können Studenten- oder Schüler BaföG beantragt werde, ein Studienkredit oder man bewirbt sich für die Begabtenförderung. Auch der Weg über die Bundeswehr erleichtert die Finanzierung.
Das Auswahlverfahren findet von April bis September statt.
